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Aquaplaning

Unter Aquaplaning versteht man das „Aufschwimmen“ des Fahrzeuges bei nasser Fahrbahn.

Immer wenn sich Wasser auf der Fahrband angesammelt hat, besteht die Gefahr von Aquaplaning. Bei nasser Fahrbahn müssen die Reifen das Wasser verdrängen, um die Bodenhaftung nicht zu verlieren.

In Spurrillen oder in Fahrbahnabsenkungen sammelt sich das Wasser, was eine zusätzliche Gefahr darstellt, da die Reifen hier deutlich mehr
Verdrängungsarbeit leisten müssen. Je schneller man fährt, desto größer ist das Risiko, dass die Reifen das Wasser nicht mehr schnell genug verdrängen können, so dass der Bodenkontakt schließlich abreißt und das Fahrzeug auf dem Wasserfilm „aufschwimmt“. Ab diesem Moment ist eine Kontrolle über das Fahrzeug nicht mehr möglich. Wenn nun versucht wird, zu lenken, wird das Fahrzeug erst einmal geradeaus weiterfahren, es verhält sich genau so, wie auf extrem glatten
Eis. Sind die vorderen Räder beim Wiedereintreten der Bodenhaftung auch nur leicht eingeschlagen, wird das Fahrzeug unweigerlich sofort und unvermittelt ins Schleudern geraten und ein Unfall ist kaum noch zu vermeiden.

Naturbedingt sind Breitreifen bei Aquaplaning deutlich im Nachteil, da sie ja eine viel größere Wassermenge verdrängen müssen. Hier sind
Profiltiefe und Reifendruck besonders zu beachten.

Erstes Gebot bei regennasser Fahrbahn ist somit, die Geschwindigkeit zu verringern. Ein alter Spruch sagt: „Ab 80 fährt man Wasserski“, wobei man beim Wasserskifahren noch besser manövrieren kann als mit dem Auto bei Aquaplaning.

Genau so wichtig sind gute Reifen mit einem ausreichenden Profil. Die vorgeschriebenen 1,6 mm sind wirklich als absoluter Grenzwert anzusehen. Um sicher zu sein, sollten 2,5 – 3 mm Profiltiefe vorhanden sein.

Außerdem ist es wichtig, dass der Reifendruck regelmäßig kontrolliert wird, wenn es dann doch einmal passiert, dass das Fahrzeug aufschwimmt:

-       Kupplung treten aber nicht bremsen, da sich sonst die Räder nicht  mehr drehen und noch weniger Wasser verdrängt werden kann

-     Spur halten, nicht lenken, damit die Räder möglichst gerade ausgerichtet bleiben, so dass das Fahrzeug nicht schleudert,
sobald der Bodenkontakt wieder hergestellt ist. So lange man sich auf dem Wasserkeil befindet, reagiert das Fahrzeug sowieso nicht auf Lenkbewegungen.

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2.1.03-101 - Wo tritt besonders häufig Aquaplaning (Wasserglätte) auf?

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2.1.03-102 - Wozu führt Aquaplaning (Wasserglätte)?

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2.1.03-015 - Was kann auf nasser Fahrbahn zu Aquaplaning (Wasserglätte) führen?

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